Neuer BELO-Vorsitzender kommt aus Forchheim
Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung kürte die Bayerische Esperanto-Liga e.V. ihren neuen Vorstand.

Bayern hat gewählt!
Zumindest die bayerische Anhängerschaft der Welt- und Brückensprache Esperanto. Auf ihrer diesjährigen Mitgliederversammlung in Nürnberg, abgehalten am 4. April im Caritas-Pirckheimer Haus, kürte die Bayerische Esperanto-Liga e.V., kurz BELO, ihren neuen Vorstand. Neuer „prezidanto“ und damit erster Vorsitzender ist für die anstehende Legislaturperiode der Forchheimer Historiker und Musikwissenschaftler Bernd Krause. Gemeinsam mit Stefanie Tucker (Augsburg) und Frank Kasper (Nürnberg) wird er die Geschicke des Vereins nun für 3 Jahre zu lenken haben. Oberstes Ziel, so erklärte der neue Vorsitzende, soll dabei die verstärkte Förderung der Pflege und Verbreitung von Esperanto sein. Ludwik Zamenhof war es, der diese Plansprache 1887 ins Leben rief, und bis heute hat Esperanto Anhänger und Freunde in aller Welt: Aufgrund ihrer übersichtlichen Struktur und der daraus resultierenden leichten Erlernbarkeit ermöglicht sie weltweite Kommunikation mit einfachen Mitteln.
Neben den drei Vorsitzenden wurde auch ein neuer Schatzmeister gewählt: Pit Hauge aus Nürnberg übernahm diese verantwortungsvolle Aufgabe aus den Händen seines Vorgängers Dr. Gottfried Noske, der bei dieser Gelegenheit ob seiner Verdienste und langjährigen Arbeit zum Wohle des Vereins zum Ehrenmitglied von BELO ernannt wurde. Auf der Mitgliederversammlung wurde außerdem – noch unter der Federführung des bisherigen 1. Vorsitzenden Armin Grötzner (Kronach) – der Anschluss von BELO als Landesverband an den Deutschen Esperantobund (DEB) beschlossen. Damit bekunden die Esperantisten Bayerns nunmehr auch formal ihren Willen, der primären Zielsetzung von Esperanto zu folgen, nämlich ein menschen- und völkerverbindendes Medium zu sein.
Noch am gleichen Tag statteten die Teilnehmer der Versammlung dem Nürnberger „Turm der Sinne“ noch einen Besuch ab; in diesem interaktiven Museum liegen die Erklärungen zu den Experimenten seit Mitte letzten Jahres – dank der Bemühungen der Esperantosprecher Sabine und Pit Hauge – auch in Esperanto vor.
Informationen über BELO sowie über Esperanto und dessen Pflege in den einzelnen Ortsgruppen bietet die Homepage des Vereins : http://www.esperanto-bayern.de.