Kostengünstig übernachten in 92 Ländern von Grönland bis Madagaskar

Eine interessante Möglichkeit, auf Auslandsreisen Leben und Alltag im fremden Land aus nächster Nähe kennen zu lernen, bietet die internationale Sprache Esperanto. Das Adressbuch „Pasporta Servo 2007" enthält die Adressen von 1350 Gastgebern aus 85 Ländern, die gern Esperanto sprechende Gäste aufnehmen und sie kostenlos bei sich übernachten lassen. Ob in Nuuk an der grönländischen Westküste oder in Antananarivo, der Hauptstadt Madagaskars - überall werden Esperanto-Sprecher mit „Bonvenon!" willkommen geheißen. Meist ist es erforderlich, sich vorher „telefone aŭ skribe"(telefonisch oder schriftlich) anzukündigen; andere Gastgeber nehmen ihre Besucher aber auch „sen antaŭa anonco", d.h ohne Vorankündigung auf. Viele Gastgeber haben bereits eine E-Mail -Adresse angegeben, was die Kontaktaufnahme besonders leicht macht. Unsere Gruppe ist auch mit zwei Gastgebern aus Nürnberg in diesem Adressbuch vertreten. Vor allem junge Menschen aus aller Welt haben in den vergangenen Jahren die Vorteile des „Pasporta Servo“ entdeckt: Man kann ohne viel Geld durch die Welt reisen und trifft überall auf Einheimische, mit denen man sich dank der gemeinsamen Sprache sofort verbunden fühlt. Da Esperanto dank seiner regelmäßigen Grammatik und seines Wortbildungssystems wesentlich leichter erlernbar ist als jede andere Fremdsprache, ermöglicht diese Sprache den Gastgebern und Gästen zumeist eine weit fließender und tiefere Verständigung, als es ihnen ohne Esperanto möglich wäre. Sie fühlen sich nicht nur durch die Idee verbunden, die Völkerverständigung mit einer neutralen Zweitsprache zu verbessern, sondern profitieren bereits heute von deren Vorzügen. Weitergehende Informationen über das Projekt „Pasporta Servo" gibt es in deutscher Sprache unter der Internetadresse http://www.tejo.org/ps/ps_lingv/ps_de.htm . Auch die Namen der Gastgeber in den einzelnen Ländern kann man dort finden.